P100 · Bedienpult
Maschinendaten werden geladen
Die Bedienung wird mit aktuellen Daten freigegeben.
Fehlerfall auslösen
VorbereitungZielmenge, Startbedingungen und neuer Durchlauf
- Meldungen werden geladen
Die Packstation
BereitTemperatur und Kühlluftstrom
Aufzeichnung nicht gestartetBeobachtung und Freigabe
100 % = sauberer Kühlkanal mit laufendem Lüfter.
Instandhaltung vor Ort
Diese Aktionen simulieren eine Arbeit vor Ort an der Maschine.
Maßnahmen sind im Stillstand möglich.
Auftragszeiten und Maschinendetails
Zeiten in Minuten:Sekunden. Die geschätzte Restlaufzeit gilt bei aktueller Rate ohne weitere Unterbrechungen. Weniger Stillstand bedeutet nicht automatisch einen früher fertigen Auftrag. Für Vergleiche dieselbe Zielmenge und denselben Ausgangszustand wählen.
Ereignisse dieses Durchlaufs
| Zeit | Beobachtung oder Aktion |
|---|
Letzte 200 Ereignisse. Das vollständige Ereignisarchiv wird lokal gespeichert.
Maschinendossier und Hinweise zur Diagnose
Fiktive Verpackungsstation mit separat belüftetem Hauptantrieb
Der Temperatursensor bildet die Temperatur am Hauptantriebsgehäuse ab. Der Kühlluftstrom wird relativ zum sauberen Kühlkanal angegeben. Die Lüfterrückmeldung zeigt, ob sich der angeforderte Lüfter dreht. Ein drehender Lüfter allein belegt keine ausreichende Kühlung.
75 % Produktionsgeschwindigkeit entsprechen nach der Anfahrrampe 1.125 U/min und 90 Teilen/min. Bei 35 % sind es 525 U/min und 42 Teile/min. Ein abgeschlossener Takt zählt ein Teil. Der Lüfter bleibt auch bei stehendem Hauptantrieb angefordert.
Beobachtung, Entscheidung und überprüfbare Wirkung
Sinkender Kühlluftstrom bei laufendem Lüfter ist ein Hinweis auf einen eingeschränkten Kühlkanal. Die Ursache muss vor Ort geprüft werden. 35 % ist ein definierter Entlastungspunkt dieser P100-Demo: Die Wärmeentwicklung sinkt, gleichzeitig sinkt der Durchsatz. Dieser Wert ist keine allgemeine Betriebsempfehlung für reale Antriebe.
Fehlt die Lüfterrückmeldung, ist die Betriebsvoraussetzung der P100 nicht erfüllt. Nach zwei Sekunden stoppt die Produktion kontrolliert und die Störung wird verriegelt. Nach einer Reinigung oder Instandsetzung bleiben Temperatur und Stückzähler erhalten. Prüfung der Wiederanlaufbedingungen, Zurücksetzen und erneuter Start sind separate Schritte.
Meldungen und Freigaben
| Code | Bedeutung |
|---|---|
| W101 | Kühlluftstrom bei laufendem Lüfter für 2 Sekunden unter 60 %. Rücknahme nach 5 Sekunden bei mindestens 70 %. Kühlkanal vor Ort prüfen. |
| W102 | Lüfterrückmeldung fehlt trotz Lüfteranforderung. Lüfter vor Ort prüfen. |
| W201 | Temperatur ab 75 °C. Rücknahme bei höchstens 70 °C. Kühlwerte und Produktionsgeschwindigkeit gemeinsam beurteilen. |
| F301 | Thermischer Stopp bei 85 °C, verriegelt. |
| F302 | Kontrollierter Stopp nach 2 Sekunden ohne Lüfterrückmeldung, verriegelt. |
Zum Zurücksetzen einer verriegelten Störung sind mindestens 5 Sekunden stabile Kühlung mit laufendem Lüfter und mindestens 80 % Kühlluftstrom sowie eine Temperatur von höchstens 60 °C erforderlich. Erst anschließend kann separat gestartet werden. Die aktuelle Freigabe und ihr Grund sind in der Diagnose und am Bedienpult sichtbar.
Früherer Servicefall als fiktives Beispiel
P100-BEISPIEL-01: Bei 75 % steigt die Gehäusetemperatur. W101 und später W201 erscheinen. Der Lüfter läuft, der Kühlluftstrom beträgt 25 %. Der Service vermutet einen eingeschränkten Kühlkanal; eine Person vor Ort bestätigt die Verschmutzung. Bis zur geplanten Reinigung wird die P100 vorübergehend auf 35 % entlastet.
Nach Stopp und Reinigung liegen wieder 100 % Kühlluftstrom und die Lüfterrückmeldung vor. Funktionsprüfung und Abkühlung werden abgewartet, anschließend wird bewusst gestartet. Dieser fest hinterlegte Musterfall gehört nicht zur Ereignishistorie des aktuellen Durchlaufs.
Grenzen der Vorführung
Temperaturen, Grenzen und Wärmeverhalten sind Demoparameter einer fiktiven Maschine. Temperaturdynamik und Verschmutzung laufen beschleunigt. Die Simulation berechnet keine reale Ausfallprognose. Eine Bedienaktion simuliert eine Arbeit vor Ort. Sie ersetzt keine tatsächliche Reinigung oder Reparatur.
Vorführung vorbereiten
Für den vollständigen Verlauf eignen sich 300 Teile und 75 %. Oben die Demo starten, dann die Produktion starten. Etwa 5 Sekunden beobachten und einen Fall auslösen.
Durchlauf vorbereiten
Produktion starten
Maschinendaten werden geladen.
Fall auslösen
Zuerst die Produktion starten.
Kühlkanal eingeschränkt
Der Lüfter läuft. Der Kühlluftstrom fällt auf 25 %, die Temperatur steigt verzögert.
Kühlkanal vor Ort prüfen und die Wirkung der Reinigung beobachten.
Lüfterausfall
Der Lüfter steht, der Kühlluftstrom fällt auf 0 %. Nach 2 Sekunden stoppt die P100 kontrolliert.
Fehlende Rückmeldung prüfen, vor Ort instand setzen und Wiederanlauf freigeben.
Schleichende Verschmutzung
Der Kühlluftstrom sinkt in 60 Produktionssekunden von 100 auf 25 %. Die Temperatur folgt verzögert.
Wirkung einer Entlastung beobachten und Reinigung einplanen.
Neuer Durchlauf
Die Demo ruht wieder im vorbereiteten Zustand. Maschine, Zähler und Kurven werden zurückgesetzt. Produktionsart und gemerkte Zielmenge bleiben erhalten, Startgeschwindigkeit: 75 %. Frühere Ereignisse bleiben archiviert.
Hier wird die Ursache für die Vorführung gesetzt. Maschine und Diagnose zeigen den beobachtbaren Zustand.